Taufe | Beichte | Abendmahl
TaufsteinIn der Taufe im Namen des dreieinigen Gottes wird ein Mensch von der Macht der Sünde und des Bösen befreit und neu geboren. Wer getauft ist, ist ein Kind Gottes, das ewig mit Gott leben darf. Dieses Versprechen gilt, auch wenn wir sterben müssen.

In der Taufe schafft Gott bedingungslos Heil in unserem Leben. Die Taufe ist deswegen ein Fixpunkt im Leben eines jeden Christen, zu dem er immer wieder zurückkommen kann – unabhängig davon, was im Leben einmal gewesen sein mag.

Doch auch das Leben eines Christen verläuft nicht ohne Schuld. Immer wieder kommt es vor, dass Christen im Miteinander mit anderen Menschen und vor Gott schuldig werden. Gott lässt uns mit dieser Schuld nicht allein. Das ist das Geschenk der Beichte. Wer seine Schuld vor Gott bekennt, zu ihm umkehrt und ihn um seine Vergebung bittet, bekommt sie in der Beichte zugesprochen. Dies geschieht entweder in der gottesdienstlichen Beichte (auch unter Handauflegung am Altar) oder nach einem persönlichen Gespräch mit dem Pastor in der Einzelbeichte. Beichte ist so Rückkehr zur Taufe, ein Neustart der Beziehung zu Gott.

AbendmahlDie größtmögliche Gemeinschaft mit Jesus Christus erfahren getaufte Christen im Abendmahl. Dort schenkt sich Jesus Christus selbst den Abendmahlsgästen in, mit und unter Brot und Wein mit seinem Leib und Blut. Wer das Abendmahl empfängt, empfängt den wahren Leib und das wahre Blut Jesu Christi zur Vergebung seiner Sünden. Da hier Gemeinschaft zwischen Gott und Menschen und unter denen, die das Abendmahl empfangen, in größtmöglicher Intensität gestiftet wird, ist ein großes Maß an Einigkeit für den Abendmahlsempfang von Bedeutung. Entsprechend ist vorausgesetzt, dass diejenigen, die am Altar zusammenkommen, nicht durch Streit untereinander entzweit sind oder sich durch unterschiedliche Glaubensauffassungen voneinander abgegrenzt haben.